Fan-Künstler Lazare Gvimradze im Spotlight

Das Warten hat ein Ende. Die Arche Hyperion ist in der Andromeda-Galaxie angekommen, und eifrige Entdecker brechen auf, um auf exotischen und fremdartigen Welten eine neue Heimat zu finden. Einer von ihnen ist der Künstler Lazare Gvimradze, der im Vorfeld des Erscheinens von Mass Effect: Andromeda mehrere großartige Poster zum Thema Erkundung angefertigt hat. Wir haben mit Lazare über seine Werke, Mass Effect: Andromeda und das Thema Erkundung gesprochen.

Was war deine erste Inspiration für die "Entdecker gesucht"-Poster von Mass Effect: Andromeda?
Als Andromeda angekündigt und das Grobkonzept des Spiels öffentlich vorgestellt wurde, hatte ich sofort das Gefühl, dass damit der ultimative spirituelle Nachfolger von ME1 und seinem damals neuartigen Erkundungsgedanken auf uns zukam. Ich liebe die Reihe aus denselben Gründen wie viele andere Fans – wegen der aufregenden Story, der emotionalen Bandbreite der wunderbaren Charakterentwicklungen und wegen des reichhaltigen Backgrounds –, aber für mich ist der absolute Höhepunkt immer der Moment, wenn man zum ersten Mal einen Fuß auf eine noch unbekannte Welt setzt. Als ich zum ersten Mal in dem schwerfälligen, aber liebenswerten Mako (ich werde diesen Rover immer verteidigen) über einen Berggipfel gesprungen bin und eine uralte Pyramide erblickte, die aus der Mitte eines zugefrorenen, fremdartigen Sees herausragte, war das ein unfassbar cooles Gefühl. In Teil 2 und 3 war dieses Thema weniger präsent – was auch nicht notwendig war, da dringlichere Probleme gelöst/erledigt werden mussten –, aber dennoch war die Ankündigung von Andromeda dadurch für mich umso reizvoller.

Meine Poster wurden teilweise von den Entwürfen inspiriert, die während der Marketingphase erschienen sind, wie etwa anlässlich des Dialogwettbewerbs, bei dem der Slogan des Spiels geprägt wurde. Ich wollte die dort transportierten Ideen erweitern, indem ich auf alte Werbung für Weltraumreisen zurückgriff, was dann durch die Briefings der Andromeda-Initiative noch passender erschien. Das Ganze fühlte sich für mich an wie ein cooles Weltraumprogramm, das eine eigene Propaganda brauchte, und es war mir ein Vergnügen, die Möglichkeiten zu erkunden.

Wie lange arbeitest du durchschnittlich an einem Bild?

Das kann einige Stunden dauern, aber auch mehrere Tage. Es hängt ganz von dem gewählten stilistischen Ansatz ab, und ob ich mit dem Ergebnis zufrieden bin oder weitere Versionen davon erstelle. Am Anfang steht immer die Inspiration, und wenn ich keinen echten emotionalen Zugang zu einem Thema habe, kann es sogar noch länger dauern oder auch am Ende gar nicht funktionieren. Außerdem weiß ich – wie viele andere Künstler auch – oft nicht, wann es angebracht ist, sich weiterhin intensiv mit etwas zu beschäftigen, und wann man aufhören und die Arbeit für fertig erklären sollte.

Bei der "Entdecker gesucht"-Serie war das ein wenig einfacher – bei der Kombination von Mass Effect mit alter Weltraumkunst hatte ich MASSENWEISE Referenzmaterial und wählte meist ein paar vage "Ziele" aus, entschied mich für eine beschränkte Palette, erstellte daraus grobe Entwürfe, wählte meinen Favoriten aus und stellte ihn fertig. Die Resultate waren auf zufriedenstellende Weise simpel – sie sollten sich ANFÜHLEN wie Massendrucke, die im Mannschaftskasino der Hyperion hängen können, ohne sich zu sehr fehl am Platze anzufühlen. Für die meisten davon habe ich nicht länger als sechs Stunden gebraucht.

Bei welchem Planeten in Mass Effect: Andromeda freust du dich am meisten auf die Erkundung?
Ich werde das Spiel erst in einigen Tagen spielen und kann die Frage daher kaum beantworten! Ich bin insgesamt voller Vorfreude und werde die Tempest auf jedem halbwegs interessanten Felsbrocken oder Kieselstein landen, auf dem das möglich ist. Ich habe alle Trailer gesehen und bisher jede einzelne goldene Welt geliebt. Am tollsten finde ich Eos – es mag langweilig klingen, aber die Erkundung weitläufiger Alien-Wüsten mit hübschen Planetenhintergründen ist meine ultimative Mass-Effect-Fantasie. Allerdings brauche ich dazu wahrscheinlich erst ein Upgrade für das Lebenserhaltungssystem meines Nomad – sonst bin ich womöglich so begeistert vom Sightseeing, dass ich mein Team bei lebendigem Leib grille.

Atme den Geist des Forscherdrangs und lade diese exklusiven Wallpaper von Lazare hier herunter. Weitere Arbeiten von ihm findest du auf Facebook.

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